Medienkompetenz
Neue Medien bestimmen zunehmend unseren beruflichen und privaten
Alltag. Wir müssen lernen, mit Neuen Medien sinnvoll und
angemessen umzugehen. Es geht um mehr als den technischen Umgang. Es
geht um eine umfassende Medienkompetenz.
Medienkompetenz ist die Fähigkeit einer Person, den Anforderungen
gerecht zu werden, die sich aus dem Umgang mit Medien stellen.
Nach Dieter Baake besteht die Medienkompetenz aus vier Dimensionen, der
Medienkritik, der Medienkunde, der Mediennutzung und der
Mediengestaltung. Dieses zeigt wie vielschichtig Arbeit mit Medien ist.
Die vier Dimensionen kann man vereinfacht so erklären:
Medienkritik
Die Bedeutung des Mediums und die Beeinflussung
durch die Gestaltungsweise wird erkannt. Als bestes Beispiel lässt
sich hier Kriegspropaganda nennen.
Medienkunde
Allgemeines Wissen über das Medium, wie zum Beispiel Journalisten arbeiten oder Computer-Kenntnisse.
Mediennutzung
Die vorhandenen Medienangebote wie zum Beispiel
Radio, Video und das Internet können zur Information, zum Lernen,
zur Unterhaltung, zur Problemlösung, zur Entscheidungsfindung und
zur Kommunikation benutzt werden.
Mediengestaltung
Eigene mediale Aussagen können gestaltet
werden. Dies ist zum Beispiel die Erstellung einer Zeitung, einer
Hörfunksendung, eines Videofilms, einer Homepage oder von
Techno-Musik.
Medienpädagogik setzt sich mit dem Erreichen von
Medienkompetenz auseinander. In medienpädagogischen Projekten und
Kursen geht es darum, möglichst mehrere der genannten Dimensionen
gleichzeitig anzusprechen. Nur so kann Medienkompetenz erlangt werden.
Medienarbeit ist kreative Arbeit. In der Medienarbeit setzen sich die
Lerner mit den Medien auseinander. Sie gestalten mit. Und sie sollten
dies mit Spaß machen.
Medienkompetenz lässt sich zumindest teilweise mit Hilfe
von eLearning-Angeboten entwickeln. In Teilen ist eine praktische
Anwendung sinnvoll. Durch die Kombination, dem Blended Learning, kann
man effiziente Lernangebote entwickeln.
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